Betreutes Wohnen im Servicehaus Achern
Umfassende Betreuungshilfen im eignen Appartement oder in
der Wohngemeinschaft für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung.
Im Kleinfeld 48
77855 Achern-Gamshurst
Leitung: Esther Bea-Roth, PDL
Telefon: 07841 – 28 02 11
Fax: 07841 – 60 38 642
Mobil: 0175 – 6 57 56 72
e-Mail: e.roth@spv-og.de
Mit dem Betreuten Wohnen hat der Spastiker-Verein eine
Wohnform für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen erschaffen, die
diesen Menschen ein Höchstmaß an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung
ermöglicht. Das Angebot schließt die Lücke zwischen ambulanter Betreuung zu
Hause und der vollstationären Betreuung im Wohnheim.
Die insgesamt 6 Wohnplätze des Betreuten Wohnens befinden
sich im Servicehaus des Spastiker-Vereins im Neubaugebiet von Achern-Gamshurst
und bestehen aus zwei Doppel- und zwei Einzelappartements, die großzügig
geschnitten und barrierefrei gestaltet worden sind. Dabei sind die Mietpreise
sehr gering kalkuliert, so dass die Miete bei den Bewohnern mit geringem
Einkommen vom Sozialhilfeträger übernommen werden kann.
Das Servicehaus bietet so Wohnmöglichkeiten für Menschen mit
Behinderungen, die tagsüber einer geregelten Beschäftigung – etwa in den
Werkstätten der Lebenshilfe – nachgehen und in der Lage sind,
eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie in einzelnen
Bereichen von gesetzlichen Betreuern unterstützt werden.
Die Bewohner des Hauses erhalten hier die notwendige Unterstützung
bei der Pflege, bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und in der Freizeit,
entsprechend ihrer Interessen und ihrer individuellen Zeiteinteilung. Hierbei
arbeiten Pflegefachkräfte, Heilerziehungspfleger, ergänzende Hilfen und
Zivildienstleistende eng zusammen.
Trotz eines teils erheblichen Hilfebedarfs der Bewohner
genießen diese bei dieser Wohnform den Vorteil einer individuellen
Alltagsgestaltung, die unter der aktiven Mitwirkung der Bewohner geplant wird.
Bei einer 14-tägig stattfindenden gemeinsamen
Bewohnerbesprechung werden zusammen mit der Leitung und/oder deren
Stellvertreter gemeinsame Aktivitäten geplant und Sorgen, Probleme und Wünsche
besprochen.
Zeiten der Ruhe, des Zu-Bett-Gehens, Inhalte und Zeitpunkte
der Mahlzeiten, Art und Umfang der sozialen Kontakte, die Freizeitgestaltung,
körperliche und therapeutische Versorgung wie Arzttermine, Physiotherapie oder
Ergotherapie – alle Aktivitäten werden mit den Bewohnern besprochen und nach
deren Vorstellungen geplant.
Verbunden mit einem gut geschnittenen und dem Hilfebedarf
angemessenen Betreuungsangebot, stellt diese Versorgungsart einen erheblichen
Zugewinn an Freiheit gegenüber den sonst üblichen Bedingungen einer starren Tagesstruktur
vollstationärer Heime dar.